
Regionale NACHRICHTEN
23.05.2013
Niederrhein: Maßnahmen gegen Ärztemangel
Mit Blick auf den Ärztemangel im ländlichen Raum sollen Kommunen künftig stärker an der Bedarfsplanung beteiligt werden. Das fordert der Landkreistag. Es könne nicht sein, dass Kreise oder kreisfreie Städte, die unmittelbar betroffen sind, keinen Einfluss auf die Planung bekommen, so der Landkreistag. Gerade die Kreise hätten mit ihren Gesundheitsämtern einen guten Überblick über den örtlichen Bedarf. Dieses Fachwissen sollten sich auch die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Nutze machen.
Straelen: Pensionslawine als tickende Zeitbombe
Auf die Stadt Straelen rollt in den nächsten 25 Jahren eine immense Pensionslawine zu. Derzeit muß Straelen bereits 8,3 Millionen Euro auf die Seite legen, damit sie ihre pensionierten Beamten bezahlen kann. Nach neuesten Berechnung wird sich diese Summe in den kommenden 10 Jahren verdoppeln und in 25 Jahren fast vervierfachen. Kämmerer Hubert Schoofs will dem jetzt entgegenwirken und die jüngsten Mehreinnahmen durch die Gewerbesteuer in eine sichere Vorsorgelösung investieren.
Weeze: Keine Altlasten auf dem Flughafengelände
Auf dem Gelände des Airports Weeze gibt es keine Altlasten wie derzeit auf dem Militärgelände im niederrheinischen Elmpt. Wie alle Standorte, die die Briten in den 90er Jahren aufgegeben haben, sei das Flughafengelände in Weeze gründlich entgiftet und aufgeräumt worden, so das Internetforum pro:niederrhein und beruft sich dabei auf Expertengutachten. In Elmpt in unserem Nachbarkreis Viersen hingegen bahnt sich offenbar eine Umweltkatastrophe an. Hier sollen 140.000 Liter Kerosin ins Erdreich gelaufen sein und das Grundwasser belasten.
Niederrhein: Erwartungen bei Kanzlerin-Besuch
Zum Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Kleve gibt es zahlreiche Appelle und Erwartungen von Bürgerinitiativen, Insititutionen und Kommunen an die Kanzlerin. Mehr Sicherheit und Lärmschutzmaßnahmen an der Güterzugstrecke Emmerich-Oberhausen, die nicht das Stadtbild verschandeln: Das erhoffen sich zahlreiche Anwohner und betroffene Kommumen vom Besuch der Kanzlerin. Die niederrheinische Industrie- und Handelskammer fordert einen zügigen Ausbau der Güterzugstrecken. Darüber hinaus fordert die Kammer mehr Unterstützung für die Häfen in unserer Region und hat sich daher im Vorfeld des Besuchs mit einem Appell an die Kanzlerin gewandt. Das Thema Verkehrsinfrastruktur soll heute auch bei den deutsch-niederländischen Regierungskonsultationen in Kleve erörtert werden.
Niederrhein: Erdbeeren hinken zwei Wochen hinterher
Nach dem ungewöhnlich langen Winter läuft die Erdbeerernte auf den Feldern am Niederrhein dieses Jahr spürbar später an. Die ersten Früchte aus dem Freilandanbau ohne Abdeckung dürfte es um den 15. Juni geben und damit rund 14 Tage später als im vergangenen Jahr, heißt es. Erste Früchte mit sogenannter Doppelabdeckung - unter Vlies und Folie - soll es dagegen Ende dieser Woche geben. Bei günstigen Temperaturen in den nächsten Tagen könnten auch diejenigen Erdbeerkulturen ohne Wärmehilfe noch vor Mitte Juni erntereif sein.
Kleve/Rees: Urteil um angeblichen Verbraucherschützer erwartet
Das Landgericht Kleve will heute (23.5.) im Prozeß um einen angeblichen Verbraucherschützer aus Rees das Urteil fällen. Der Mann soll Mitglieder für einen Verein geworben haben, der sie vor unlauteren Werbern schützen sollte. Dabei habe er aber nur abkassiert, lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Sie hat deshalb dreieinhalb Jahre Gefängnis gefordert. Die Verteidiger des 40-jährigen Reesers beantragten dagegen Freispruch.
Niederrhein: Bombensuche in Tönisvorst geht weiter
In Tönisvorst geht die Suche nach einer möglichen Bombe aus dem zweiten Weltkrieg weiter. Von den ersten Probebohrungen gibt es noch keine Ergebnisse. Gemeinsam mit Experten des Kampfmittelräumdienstes ließ eine Fachfirma erneut Sonden in den Boden. Dafür wurden in einem Privatgarten in Vorst schon zehn von maximal 37 Probe-Bohrungen durchgeführt. Die ersten Ergebnisse werden aktuell von der Bezirksregierung ausgewertet. Zeitzeugen hatten die Stadt auf die mögliche Bombe aufmerksam gemacht. Sollte ein Blindgänger gefunden werden, tritt ein Evakuierungsplan in Kraft. 3.500 Vorster wären davon betroffen.
Kleve: Merkel-Besuch und Sicherheitsmaßnahmen
In Kleve steht heute Nachmittag des deutsch-niederländische Regierungstreffen auf dem Programm. Dazu werden u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Mark Rutte sowie weitere Regierungsmitglieder erwartet. Bei dem Treffen im Museum Kurhaus geht es u.a. um die Themenbereiche Wettbewerb, Energie und Forschung. Anschließend wird die Bundeskanzlerin in Nimwegen erwartet. Hier bekommt sie die Ehrendoktorwürde der Radboud-Universität. Für das Treffen in Kleve wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen im und um das Kurhaus getroffen. So ist u.a. die Tiergartenstraße gesperrt. Außerdem mußten Bushaltestellen verlegt werden.
Kleve: Zugangsbeschränkungen wegen Merkel-Besuch
Während der Deutsch-Niederländischen Regierungskonsultationen am heutigen Donnerstag (23.5.) sind auch Zugangsbeschränkungen für den Bereich Tier- und Forstgarten erforderlich. Nach Angaben der Polizei gibt es aber mehrere Möglichkeiten, die geplanten Zeremonien zu beobachten. Die Polizei Kleve bietet für weitere Informationen ihr Bürgertelefon oder ihr Büger-E-Mail-Portal an. Weitere Einzelheiten im Internet unter "antenneniederrhein.de". Darüber hinaus ist die Tiergartenstraße im Bereich des Museums Kurhaus aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es muß mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Zusatzinformationen:
Tipp der Polizei:
Interessierte können von der Gruft und der Grenzallee durch den Tiergartenwald/Sternberg oder aus Richtung Klever Ring/Landwehr durch den Forstgarten insbesondere über die westliche Joseph-Beuys-Alle oder Parkwege bis zum Sperrbereich gelangen und von dort aus an der Begrüßung des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte durch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den militärischen Ehrenbezeugungen teilnehmen. Besonders gute Sicht auf die Zeremonien ist von der Absperrung südlich der Tiergartenstraße und der westlichen Joseph-Beuys-Alle/Ecke Tiergartenstraße zu erwarten. Für den Übergang vom Forstgarten zum Tiergartenwald steht an der westlichen Joseph-Beuys-Allee eine Übergangsstelle über die Tiergartenstraße zur Verfügung.
Bürgertelefon und Bürger-E-Mail-Portal
Die Polizei Kleve bietet für weitere Informationen ihr Bürgertelefon 02821/5042020 oder ihr Büger-E-Mail-Portal "RK-in-Kleve@polizei.nrw.de" an. Die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse können auch auf der Internetseite der Polizei Kleve abgerufen werden.